Dirk Baranek

Foto von Mario Sixtus

Wer ich bin und was ich tue?

Ich bin seit 1997 im Internet unterwegs und habe seitdem in diversen Unternehmen gearbeitet als Online-Redakteur, Konzeptioner, Journalist, Community-Manager, PR-Mann. Das Berufsbild hat sich eben noch nicht verfestigt, ist äußerst vielfältig und ändert sich ständig. Ich find’s gut, langweilig ist es jedenfalls nicht. Das Ganze findet übrigens auf der Basis eines geisteswissenschaftlichen Studiums statt – Geschichtswissenschaften und Hispanistik, den Rest habe ich mir selbst beigebracht, bzw. auf den diversen Jobs learned by doing.

Aktuell betreue ich als Freier Online-Journalist (DJV) für mehrere Kunden deren Webseiten und Social-Media-Kanäle. Das heißt, ich bin operativ tätig und verarbeite deren Inhalte, produziere aber auch eigene Texte, Fotos, Videos für diese Themen. Zum Beispiel optimiere ich als Schlussredakteur im Blog von LG, bekannter Hersteller von Unterhaltungselektronik, die Artikel von mehreren Techbloggern. Es gibt meines Erachtens einen großen Bedarf an Leuten, die professionell Inhalte produzieren können und sich zudem sehr gut im Web auskennen und wissen, wie dort kommuniziert wird.

Zu finden bin unter @baranek auf Twitter, der Rest ergibt sich von dort.

Welche Hardware ich nutze?

Das erste Mal habe ich 1987 an einem Mac gearbeitet und bin seitdem bis auf Zwangsunterbrechungen vor Apple-Maschinen anzutreffen. Im Moment steht hier in meinem “Homeoffice” ein 27-Zoll-iMac, die Hauptarbeitsmaschine. Die Hardware wird komplettiert durch iPhone 4 und neuerdings ein MacBookAir mit 11 Zoll. Ja, ein iPad habe ich auch, hat sich aber inzwischen meine Frau gekrallt. Von dem Gerät bin ich inzwischen etwas enttäuscht, weil ich unterwegs nicht alles abbilden kann. Beispiel: Kunde schickt mir Material, das umgehend in irgendein CMS eingestellt werden muss. Texte veröffentlichen, gut, etwas Gemurkse, aber es geht. Aber ein Bild bearbeiten und reinladen – da scheitert es dann. Deswegen musste das Air her, das ich vor zwei Monaten als “refurbished” für 700 netto erstanden habe – Spottpreis eigentlich. Und soooo viel größer und schwerer als ein iPad ist es auch nicht. Batterielaufzeit könnte allerdings besser sein.

Fotos mache ich mit einer Canon EOS 350 D. Habe ich mir vor Jahren mal gekauft, klasse Ding. Für die Videos habe ich eine Digicam Canon Legria HF M36 angeschafft, dazu ein ordentliches Stativ und Richtmikrofon. Damit kann man erstaunlich gute Webvideos in HD-Qualität produzieren. Ich schätze ich habe in den letzten zwei Jahren fast 100 Videos für Kunden hergestellt.

Außerdem: TimeCapsule. Mir ist einmal die Festplatte in einem MacBook zerschossen, das darf nie wieder passieren. Ist zudem bei der Einrichtung neuer Geräte sehr praktisch: auspacken, Profil auswählen und vier Stunden später sitzt man wieder vor seinem gewohnten Arbeitsplatz, inklusiver aller Daten, Mailaccounts, Passwörter, Software usw.. Einfach genial.

Die ganze Maschinerie arbeitet zuverlässig miteinander, das ist mir das Wichtigste. Ich bin Texter, Kommunikator, Kreativer, wenn man so will. Ich mag mich nicht mit den Maschinen rumplagen. Die Dinger müssen funktionieren. Ich frickele nicht, ich mache.

Welche Software?

Inzwischen arbeite ich nur noch mit Apple-Software, also iWorks und iLife, und habe stets die neusten Versionen am Start. Früher hatte ich auch mal MS-Office laufen, aber ich kann mit den Apple-Produkten alles abbilden, was ich brauche. Zudem liegen die ja auch preislich in einem sher aktzeptablen Bereich. Sogar die Videos schneide ich mit iMovie, obwohl da mal so langsam was professionelleres her müsste. Interessant außerdem: viele meiner Kunden arbeiten auf Microsoft. Probleme mit Dokumenten gab es nie. Ab und zu nutze ich noch Photoshop, da müsste sich Apple auch mal langsam was einfallen lassen. Ansonsten, was man eben so braucht als Webworker: Dropbox, Twitterclient, Evernote, Skype (sehr wichtig!!) und den ganzen Kram. Den Appstore für Desktop begrüße ich sehr. Hatte immer mal wieder Bedarf bei neuen Aufgaben – zum Beispiel Dateikonvertierung, FTP-Uploads – und dann Programme gekauft. War oft schwierig, die Qualität einzuschätzen oder es gingen Passwörter verloren etc. pp.. Mit diesem Nerv ist jetzt Schluss.

Mein Traum-Setup?

Mir fehlen eigentlich nur noch zwei Sachen: Drucker von Apple und Fernsehgerät. Es gibt noch zuviel Kram mit einfach unglaublich schlechter Nutzerführung.

P.S.: Die üblichen Verdächtigen könnten jetzt sagen: “Boah, was ein Apple-Fanboy. Der ist ja dem Jobs voll auf den Leim gegangen, mit seinem propietärem Dreckszeuch.” Denen sage ich: ihr täuscht euch. Ich bin von nichts “Fan”, noch nicht mal von irgendeinem Fußballverein. Irrationales, unkritisches Jubelgeschrei – das ist mir zuwider. Ehrlich gesagt, ich verstehe die ganze Diskussion nicht. Take it or leave it, Fandroid! Ich bin saufroh, dass es zumindest einen Hersteller gibt, dessen Produkte so funktionieren, wie er es ankündigt. Wie der heißt, wo der herkommt und warum das so ist – es interessiert mich einfach nicht.

Dirk Baranek im Web – Blog | Twitter

1 Kommentar

  1. Nathan

    Danke für das Postskriptum! Ich erwischte mich auch erst bei dem Gedanken, dich als Fanboy zu bezeichnen, aber dann erwischte ich mich bei dem Gedanken, dass ich mich bei dem Gedanken erwischt, dich als einer zu bezeichnen und habe es schleunigst wieder unterlassen. Und meine Meinung! ^^

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