Sascha Erni

Wer ich bin und was ich tue?

Ich heiße Sascha Erni. Schweizer etc. Genauer, Aargauer, der im Thurgau lebt. -au, immerhin. So mit Napoleon und Untertanengebiet und so weiter. Aber ich schweife ab.

Ich drücke mich erfolgreich um die Berufsbezeichnung »Schriftsteller«. Entsprechend steht auf meiner Visitenkarte »Autor & Textredakteur« und jut is.

Mein Einkommen erarbeite ich vorwiegend mit Marketingblubber. Im Jahr 2009 jedoch landeten endlich drei meiner Kurzgeschichten in Anthologien. Ein paar Roman-Manuskripte ruhen in der Schublade, eine Zeit der sarkastischen Phantastik erwartend. Was wohl länger dauern wird als die Rückkehr von Lovecrafts Großen Alten, aber ich schweife schon wieder ab.

Wenn ich nicht gerade … Grenzwertiges schreibe, beschäftige ich mich mit Nikotin, satirischen Kolumnen und der einen oder anderen Halluzination. Ich bin Mitglied der Piratenpartei Schweiz; ein Zusammenhang zum vorhergehenden Satz kann nicht ausgeschlossen werden. Bei Autorenvereinen und Texter-Verbänden mach ich nicht mit, tut mir leid. Das ist mir zu blöd.

Welche Hardware ich nutze?

Nach dem ersten Intel-Mac ever – MacBook Pro 15″, der immerhin drei Jahre gehalten hat – arbeite ich jetzt vorwiegend an einem 13″ MacBookPro5,5. Es steht noch ein Acer-Tower rum, sowie ein Selbstschraub-Tower mit einem uralten Pentium 4, aber nun ja, die dienen eher als NAS oder Notfall-Rechner.

Ich benötige am Computer schon fast zwingend eine Tastatur mit mechanischen Schaltern. Das Meiste schreibe ich noch immer von Hand, besonders in Abwesenheit meiner Filco. Sorry, mit diesen Gummi-Dingern, die heute als Tastatur verkauft werden, komme ich nur schwer klar. Dann lieber einen anständigen Kugelschreiber.

Welche Software?

Nun ja. Als Textarbeiter muss ich mit verschiedenen Formaten meiner Kunden bzw. Formaten der angelieferten Dateien umgehen können, ne? Ergo: Nisus Writer Pro (RTF), Pages (annotierte Word-Dokumente), OpenOffice.org (.odt, duh) … Nein, Word mag ich nicht und will ich nicht. Dafür ist Mellel meine Universalwaffe, wenn ich was «camera-ready» liefern muss. Sehr guter Textsatz! Die meisten meiner Texte werden in Scrivener entworfen, kürzere Sachen wie das Dingens hier entstehen in TextMate – immer als MultiMarkdown-Dokument. Für Markdown sollte man Gruber und Penney eine große Tube Gleitcreme und ein romantisches Hotel schenken. Lebenslang!

Mein Traum-Setup?

Hab ich schon: Portabler Rechner (MacBook Pro 13″), dazu einen großen externen Monitor (Dell 3007WFP), Surround-Anlage (Denon + Stereolith), fertig. Den Dell würde ich allerdings gerne mit einem CG von Eizo ersetzen; einfach, weil ich eine krankhafte Neigung zu Farbmanagement-Werkzeugen habe.

Und nun ja, das SSD ist doch eine nette Zugabe. Ergo wäre mein Traum: ein 1 TB Solid-State-Laufwerk das ewig hält und dabei unter EUR 100 kostet.

Sascha Erni im Web – Homepage | Twitter

2 Kommentare

  1. Thomas

    Ich könnt jetzt von meinem 24″ Eizo CG…, mach ich aber nicht. Das wär fies. Dafür hab ich keinen Helfer zu Colormanagement geschrieben. Ausgleichende Gerechtigkeit nenne ich das. Schönes Setup. Bißchen textlastig, aber schön ;)

  2. Sascha

    Ich muss eingestehen, dass dieses Setup – wie auch der gesamte Text – mittlerweile recht veraltet ist. Kein Wunder, sind doch schon zwei Jahre vergangen.

    Zum oben genannten MacBook Pro kam ein iMac i7 hinzu, der Dell ist weg. Die Filco jedoch klickt noch immer fröhlich vor sich hin, die geb’ ich nicht wieder her. Mein textlicher Schwerpunkt ist noch immer derselbe, jedoch verdiene ich mittlerweile fast gleich viel mit photographischen Auftragsarbeiten. Entsprechend werde ich mich wohl nicht viel länger um den CG herumdrücken können, Thomas. ;)

    Bei der Software hat sich nicht viel getan – Pages ist raus, seit Nisus Writer mit „Änderungen verfolgen“ klar kommt. Den ganz groß größten riesigen Hauptteil meiner Arbeit erledige ich jedoch im Plaintext-Format, mit MultiMarkdown formatiert. Photographisch bin ich nach vielen Lightroom-Jahren auf CaptureOne und MediaPro umgestiegen.

    Oh, und bei den Piraten bin ich vor geraumer Zeit ausgestiegen. Nicht, weil ich die nicht mag, sondern weil ich denke, dass man bei solchen Kernthemen unabhängig von Parteiklüngel, Abstimmungskampagnen und Wahlen mehr erreichen kann.

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