Stefan Domanske

Wer ich bin und was ich tue?

Ich bin Jahrgang 1977, daher technikfasziniert »by nature« durch GameBoy, Walkman, Commodore 64 und Autotelefone.

Mein Traumberuf als Kind war übrigens Pilot. Und im Grunde bin ich so etwas ähnliches auch geworden: IT-Leiter beim Landkreis Lüneburg — die Anzahl der Knöpfe und Bildschirme muss den Vergleich mit einem 747-Cockpit nicht scheuen. Und mit meinem Team starte ich regelmäßig zu neuen Herausforderungen, die teilweise auch Non-Stop angeflogen werden.

Ich umarme neue Technologien, minimalistisches Design und durchdachte Benutzeroberflächen. Mit einer gesunden Selbstüberschätzung versuche ich diese Vorlieben sowohl in privaten als auch beruflichen Projekten zum Ausdruck zu bringen, zum Beispiel in meinem Blog.

Welche Hardware ich nutze?

Mein erstes Mal an einem iMac (1998 in einem Internet-Café in Hannover), war – rückblickend – ein Moment der Erleuchtung. Seitdem stand zuhause auf dem Schreibtisch immer ein iMac, aktuell ein 23″ mit Intel 3.06 GHz Core 2 Duo.
Als mobile Geräte nutze ich ein iPhone 4S und ein Kindle 4G.
Im Büro betreiben wir eine vollständig virtualisierte Umgebung (Citrix XenDesk), daher ist meine primäre Plattform hier eine virtuelle Windows-Maschine, die ich von diversen Endgeräten aus verwenden kann.
Außerdem nutze ich – je nach Laune – ein Lenovo ThinkPad Edge 11″, ein 1st Gen iPad, einen BlackBerry Bold oder eine Moleskine mit LAMY noto Kugelschreiber.

Welche Software?

Software ist für mich das eigentliche Werkzeug, Hardware tritt immer weiter in den Hintergrund. Gute Werkzeuge helfen mir, meine Aufgaben schneller oder besser zu erledigen. Dabei stehe ich nicht auf Schweizer Offiziersmesser, sondern mehr auf »Do One Thing Well«.

Zum Strukturieren meiner Arbeitstage nutze ich den Emergent Task Planner von David Seah. Okay – das ist mehr Paperware, aber für mich funktioniert es super.
An Software kommt Collabtive für’s Projekmanagement (ein OpenSource-BaseCamp-Klon) und MindMeister zum Strukturieren von Vorhaben, Ideen und Besprechungen an den Start.

iCloud ist zum Zentrum meiner privaten Kontakt-, Termin- und Aufgabenverwaltung geworden. Um die Dinge einfach zu halten, habe ich mich bewußt von Drittanbieter-Apps und -Diensten verabschiedet. Weniger Features, aber dafür weniger Zeug, das bezahlt, gepflegt und aktualisert werden will.

Meine Schwimmflügel im Informationsfluß sind Twitter, Fever°, Instapaper, Dropbox, Zootool und ifttt.

Fever° holt mir die aktuellen Themen per RSS rein, spült heiße Themen zuverlässig nach oben und reduziert das Grundrauschen. Längere Texte schaufele ich weiter zu Instapaper, um sie später ablenkungsfrei auf meinem Kindle zu lesen. Genauso mache ich es mit interessanten Twitter-Links. Tweetbot und Twitterrific sind derzeit meine Clients der Wahl. Auf Windows nutze ich die Webseite. Alle Clients merken sich die Leseposition mit Tweetmarker, auf Windows dieses Chrome-Plugin. Bemerkenswerte Fundstücke speichere ich als Lesezeichen in Zootool ab, meiner digitalen Sammelkiste.

Weiterhin unerlässlich für mich sind 1Password, iPhoto, Prompt, Pastebot und Skype.

Mein Traum-Setup?

Im Moment träume ich von einem guten Ersatz für die Stereoanlage und den Fernseher in meinem Wohnzimmer. Wenn ich mir hier ein Traum-Setup ausmale, dann eins, das auf meine komplette iTunes-Mediathek zugreifen kann. Mein Traum-Audio-Video-Setup kann per AirPlay angefunkt werden, spielt optische Medien ab, empfängt sowohl Internet-Radio als auch DVB-S mit Timeshift und läßt sich über eine einzige Fernbedienung steuern.
Selbstredend sieht es irre gut aus – oder besser: ist nahezu unsichtbar, füllt aber das ganze Haus mit überragendem Klang. Und meine Familie liebt es.
(Für entsprechende Produkt-Empfehlungen bin ich übrigens jederzeit offen).

Stefan Domanske im Web – Blog | Twitter

1 Kommentar

  1. Micha

    Die letzten Beiträge in dieser Kategorie stellten spannende Personen vor, die Erklärung zum Setup waren aber sehr schwach. Das hier ist mal wieder ein gelungener Setup Beitrag. Danke dafür.

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