Wolfgang Kern

Wer ich bin und was ich tue?

Mein Name ist Wolfgang Kern, im Netz eher bekannt als Shade. Beruflich schlage ich mich jetzt seit mehr als 13 Jahren mit Linux, AIX, IRIX und sonstigen Unix Betriebssystemen herum. Seit vielen Jahren bin ich in einem mittelständischen Unternehmen tätig, das Crashsimulationen, Konstruktion und Design von Automobilen, Flugzeugen uvm. anbietet. Natürlich bin ich dort als Unix Backend Administrator tätig.

Seit dem Erscheinen des ersten iPhones hat mich die Hard- und Software aus Cupertino fest im Griff. Der Hang zu Windows besteht eigentlich nur noch darin, Programme, die es nicht für Linux / Unix gibt, schnell mal unter Windows zu nutzen oder hin und wieder ein paar Stunden das Hirn ausschalten und ein Game zocken. Mehr ist Windows nicht mehr für mich. Wenn es die Zeit zulässt, bin ich oft in Europa unterwegs und schaue mir Städte in Form von Kurzurlauben an. Dabei werden gleich die dortigen UMTS / HSDPA Anbieter gründlich unter die Lupe genommen.

Welche Hardware ich nutze?

Das ist mittlerweile eine umfangreiche Sammlung geworden. Das private, zentrale und täglich genutzte Arbeitsgerät ist mein MacBook Pro 15″, das erste Unibody mit einer OCZ Vertex 128GB SSD und einer Magic Mouse.

Daneben gibt es noch ein kleines NAS (Eigenbau mit Intel Core2Duo E6600, 4GB RAM und dem genialen Gehäuse von Chenbro ES34069) und 1.5TB Kapazität im Software RAID5 Verbund. Dann einen Mail- und Webserver (Intel D945GCLF Atom Board – 2x 160GB Samsung SATA SoftRaid1). Ansonsten existieren noch ein Lenovo Ideapad S10E mit einer OCZ Vertex 30GB SSD und einem T-Mobile Web n’ Walk UMTS Stick (mit O2 Vertrag), mein Shuttle SN78SH7 mit irgendeinem 2.8GHZ Dual Core AMD als MediaCenter für meinen TV an der Wand im heimischen Wohnzimmer.

Auf dem erwähnten NAS laufen mit XEN (virtuelle Hardware passt doch auch da rein, oder?) noch diverse virtuelle Maschinen (Monitoring, LDAP Server etc.), darunter auch ein Debian, das als TimeMachine “Hardware” dient und mein MacBook Pro auf eine extern am NAS angeschlossene 500GB USB Momentus Platte von Maxtor sichert.

Kommt noch meine Eigenbau Workstation, mit Overclocked AMD BlackEdition DualCore auf 3.7GHZ auf einem Gigabyte Mainboard, bestückt mit einer 4870 ATI von Sapphire dazu, die jedoch kaum eingeschaltet ist.

Internet kommt von unserem regionalen Anbieter MNet, mit dem ich seit 7 Jahren mehr als glücklich bin. Der Router dafür ist ebenfalls Marke Eigenbau und ist ein Alix 2D3 Embedded Board, einer Draft-N WLan Card und dient als Printserver für meinen angestaubten Samsung S/W Laserdrucker. Zusammengehalten wird das alles von einem HP 1400-8G 8 Port Gbit Switch. Last but not least natürlich ein iPhone 3G mit 16GB.

Um Fragen vorzubeugen, noch habe ich keine Anfragen von regionalen Stromanbietern bzgl. Großabnahme oder Gewerbestrom bekommen.

Welche Software?

Zuhause ist es natürlich das MacBook Pro mit SnowLeopard, iWork für das bisschen Schreibkram Zuhause ist es schon fast überdimensioniert, iLife für die Spaßarbeiten am MacBook. iTunes und Spotify für die Musik und die Sammlung an iPhone Apps. Firefox der einzige Browser der bei mir als erstes installiert und überall wo es nur möglich ist auch genutzt wird, Thunderbird für die E-Mails von Freundin und mir. Adium für meine ewig lange ICQ Liste, Tweetie als Favorit für’s Twittern, Transmit für FTP und SCP Verbindungen auf meine Server da draußen. Das geniale Viscosity für die zahlreichen VPN Zugänge, die sich angesammelt haben und Growl für die Benachrichtigungen. Dropbox und iStat darf nicht fehlen, ach ja und viele viele offene Terminalfenster. MobileMe für die Synchronisation ist auch ein Muss.

Auf dem Shuttle MediaCenter läuft Windows 7 mit Firefox und dem AVC Codec, mehr ist da nicht drauf, soll auch nur TV, (HD) Filme und Musik abspielen. Auf der Workstation, die ebenfalls mit Windows 7 läuft, finden sich neben Firefox, Stampit und Dropbox kaum nützliche Programme außer ein paar aktuellere Spiele.

Meine beiden Knechte, das NAS und der Web- Mailserver laufen alle unter CentOS. Die NAS hat allerdings noch als XEN Host zu dienen. TimeMachine auf der virtuellen XEN Debian Mühle wird gesteuert von der aktuellen Netatalk Version. Sonst verrichten Samba und LDAP noch einen zentralen Dienst Zuhause. Windows ist virtualisiert im XEN – noch zu erwähnen, allerdings eher die Ausnahme dass ich dort etwas nutze. Der vi Editor ist erwähnenswert, da es mein einziger Editor ist, der überall unter Unix / Linux im Einsatz ist, wir passen einfach zusammen!

Das Netbook ist sehr konservativ und hat eigentlich kaum Software, außer Firefox, Thunderbird und Dropbox auf seinem Ubuntu installiert.

Der Router hat OpenWRT als Betriebssystem verpasst bekommen und hat außer dieser Tatsache noch OpenVPN Server / Client und RADVD für die IPv6 Vergabe installiert. Ansonsten ist alles installiert, wie man es von einen Router kennt.

Mein Traum-Setup?

Ich arbeite ganz intensiv daran. Das NAS mit OpenSolaris, ZFS mit Deduplication und iSCSI Target für die Citrix Xen Server Geschichten. Dann hätte ich zwar nicht weniger Rechner aber einen Zustand, mit dem ich besser leben könnte. Ansonsten bin ich eigentlich sehr glücklich mit der aktuellen Ausstattung. Einzig das iPad hat es mir irgendwie angetan aber ich frage mich dann immer wieder wozu? Mein MacBook hat seinen eigenen kleinen Tisch, der in der Couch verbaut ist, also hab ich meinen Wohnzimmer Surfer schon. Die nächste Generation vom iPhone wird’s dann wohl noch werden.

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